Computer Assisted Legal Linguistics | Juristisches Referenzkorpus

Seit 2012 arbeite ich an computergestützten Ansätzen zur Untersuchung juristischer Sprache und Semantik. Seitdem sind daraus zwei laufende Drittmittelprojekte sowie die Internationale Forschungsgruppe zu "Computergestützter Rechtslinguistik" (International Research Group Computer Assisted Legal Linguistics, CAL2) hervorgegangen.

Projektstatus

In Progress (seit 2012).

Aktivitäten in der Vergangenheit

  • Publikationen
    • im Druck. "Patientenautonomie" und "Lebensschutz". Eine empirische Studie zu agonalen Zentren im Rechtsdiskurs über Sterbehilfe. In: Zeitschrift für Germanistische Linguistik (ZGL). (gem. mit E. Felder und J. Luth)
    • im Druck. Calculating legal meanings? Drawbacks and opportunities of corpus assisted legal linguistics to make the law (more) explicit. In: Dieter Stein und Janet Giltrow (Hg.): The pragmatic turn in law. Inference and Interpretation. New York, Boston: Mouton de Gruyter (Mouton Series in Pragmatics).
    • im Druck. Recht sprechen und schreiben im Zeitalter der Mediatisierung. Rechtsdidaktische Überlegungen aus medien- und rechtslinguistischer Perspektive. In: Arne Pilniok (Hg.): Recht sprechen lernen: Sprache im juristischen Studium. Baden-Baden: Nomos (Schriften zur rechtswissenschaftlichen Didaktik, 7).
    • 2015 (Hg.). Zugänge zur Rechtssemantik. Interdisziplinäre Ansätze im Zeitalter der Mediatisierung zwischen Introspektion und Automaten. Berlin / New York: Walter de Gruyter (linguae & litterae)
    • 2015. Zwischen Willkür, Konvention und Automaten: Die interdisziplinäre Suche nach Bedeutungen in Recht und Gesetz. In: Zugänge zur Rechtssemantik. Interdisziplinäre Ansätze im Zeitalter neuer Medien. Hrsg. von F. Vogel. Berlin / Boston: Walter de Gruyter.
    • 2015. Der ›Arbeitnehmer‹ im Rechtsdiskurs. Möglichkeiten und Grenzen korpuslinguistischer Zugänge zu Sedimenten juristischer Dogmatik. In: Zugänge zur Rechtssemantik. Interdisziplinäre Ansätze im Zeitalter neuer Medien. Hrsg. von F. Vogel. Berlin / Boston: Walter de Gruyter. (gem. mit S. Pötters)
    • 2015. Vom corpus iuris zu den corpora iurum – Konzeption und Erschließung eines juristischen Referenzkorpus (JuReko). In: Jahrbuch der Heidelberger Akademie der Wissenschaften für 2014. Heidelberg: Winter. (gem. mit H. Hamann)
    • 2014. Die Sprache des Gesetzes ist nicht Eigentum der Juristen. Von der Prinzipienspekulation zur empirischen Analyse der Abwägung. In: "Abwägung". Herausforderung für eine Theorie der Praxis. Hrsg. von F. Müller. Berlin: Duncker & Humblot. (gem. mit R. Christensen)
    • 2013. Korpusgestützte Analyse der Verfassungsrechtsprechung: Eine Abwägung von Prinzipien findet nicht statt. In: Rechtstheorie, Vol. 44, No. 1, S. 29-60 (gemeinsam mir Ralph Christensen)
    • 2012. Das Recht im Text. Rechtssprachlicher Usus in korpuslinguistischer Perspektive. In Ekkehard Felder, Marcus Müller, Friedemann Vogel (Hgg.): Korpuspragmatik. Thematische Korpora als Basis diskurslinguistischer Analysen von Texten und Gesprächen, S. 314-353. Berlin / New York: de Gruyter. (= Linguistik - Impulse und Tendenzen)
  • Drittmittel und Teilprojekte
  • Veranstaltungen
  • Auszeichnungen
    • 2014 Aufnahme in das Nachwuchskolleg der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (für drei Jahre)
    • 2011 Forschungspreis "Sprache und Recht" der Universität Regensburg

Projektbeschreibung

Eine ausführliche Beschreibung der verschiedenen Teilprojekte finden Sie (in Englisch) auf den Projektseiten der CAL2-Group.